Augen Lasern - Femtolaser Behandlung und Linsenimplantation | Vista

Augenlasern

Volle Sehkraft voraus

Augenlasern

Land in Sicht

Augenlasern

Bedenkenlos abtauchen

Augenlasern

Immer freie Bahn

Ganz ohne Brille oder Kontaktlinse scharf sehen – egal in welchem Alter? Sport ausüben ohne Angst, die Kontaktlinsen zu verlieren? Tauchen und die Sonne geniessen ohne extra angefertigte Brillengläser? Lesen ohne ständiges Auf- und Absetzen der Brille? Ja, das ist möglich!

Der Wunsch nach mehr Lebensqualität ohne Sehhilfe hat viele Gründe und kennt keine Altersgrenzen.

Die Vista ist spezialisiert auf Augenlaserbehandlungen und Linsenimplantate. Unsere Augenärzte und Optometristen nehmen sich Zeit für Ihre individuelle Beratung. Wir wollen Ihre Bedürfnisse kennenlernen und herausfinden, wie Sie Brille und Kontaktlinsen loswerden können. Ziel ist, das Verfahren zu finden, das sich für Ihre Augen und Ihren Lebensstil am besten eignet.

Modernste Augenlasermethoden oder ein Linsenimplantat sorgen dafür, dass Sie schon nach kurzer Regenerationszeit wieder ohne Sehhilfe sehen.

Augenlasern oder Linsenimplantat?

Augenlasern

Das Lasern ist für eine kleinere bis mittlere Fehlsichtigkeit in jungen Jahren geeignet. Die Vista bietet zwei verschiedene Augenlaserbehandlungen an: Die SmartSurface- und die Femto-Lasik-Methode. Bei beiden Methoden findet die Korrektur an der Augenhornhaut statt. Nach einem ersten kostenfreien Kurzcheck wissen wir, welche Methode sich am besten für Ihre Augen eignet. Eine Laserbehandlung ist unkompliziert, schmerzlos und bedarf nur einer kurzen Erholungszeit. Sie ist schon ab CHF 1490.– pro Auge möglich.

Die Vorteile:

  • Kurze Behandlungszeit
  • Schnelle Regenerationszeit

Die Nachteile:

  • Kann nicht rückgängig gemacht werden, da die Hornhaut verändert wird
  • Eventuell ist eine Nachkorrektur mit dem Laser notwendig

Linsenimplantat

Für alle diejenigen, für die sich das Augenlasern nicht eignet, gibt es eine gute Alternative – die Linsenimplantation. Der grosse Vorteil ist, dass bei einer Linsenimplantation die Hornhaut nicht verändert wird. Die implantierte Linse hält ein Leben lang und kann jederzeit wieder entfernt und bei Bedarf durch einen anderen Linsentyp ersetzt werden.

Linsenimplantat als Alternative zum Augenlasern

Das Implantieren einer Kunstlinse, der sogenannten «Implantable Contact Lens» (ICL), eignet sich für weitsichtige und kurzsichtige Menschen bis ungefähr zum 45. Lebensjahr – also bevor die Alterssichtigkeit eintritt. Eine implantierbare Linse ist oft die Alternative zum Augenlasern, wenn die Hornhaut zu dünn oder die zu korrigierende Fehlsichtigkeit zu hoch ist. Die ICL wird vor die körpereigene Linse platziert und ist somit eine Art Kontaktlinse im Auge.

Die Vorteile:

  • Die Hornhaut wird nicht verändert
  • Die Kunstlinse kann wenn nötig wieder entfernt werden
  • Korrektur auch bei hoher Kurzsichtigkeit und Weitsichtigkeit möglich

Die Nachteile:

  • Kurze Umgewöhnungszeit beim Sehen
  • Operativer Eingriff, der etwas länger dauert als eine Augenlaser-OP

Linsenimplantat bei Alterssichtigkeit

Ungefähr ab dem 45. Lebensjahr tritt die sogenannte Alterssichtigkeit auf, und diese trifft jeden über kurz oder lang. Dadurch sehen wir in die Nähe immer schlechter und benötigen eine Lesebrille. Die Alterssichtigkeit kann nicht gelasert werden – aber auch hierfür gibt es eine Lösung. Die Implantation einer Multifokallinse erlaubt gutes Sehen ohne Brille für mehrere Distanzen. Hierfür wird die eigene Linse operativ entfernt und durch eine Multifokallinse ausgetauscht.

Augenlasern bei kleinen und mittleren Korrekturen

  • Unkomplizierte Laserbehandlung auf der Hornhaut
  • Geeignet für kurzsichtige Menschen in jungen Jahren
  • Für kleine bis mittlere Sehkorrekturen der Fehlsichtigkeit
  • Beide Augen werden in einer Sitzung gelasert
  • Je nach Laserverfahren nach zwei bis fünf Tagen wieder einsatzfähig
  • Die Augenhornhaut wird verändert – das lässt sich nicht rückgängig machen
  • Sehr kurze Umgewöhnungszeit

Linsenimplantat als Alternative zum Augenlasern

  • Operation mit entsprechender Vorbereitung
  • Geeignet für kurzsichtige und weitsichtige Menschen in jungen Jahren
  • Für fast alle Sehkorrekturen sowie Hornhautverkrümmung
  • Aus Sicherheitsgründen werden die Augen im Abstand von zwei Wochen operiert
  • Schon zwei Tage nach Operation wieder einsatzfähig
  • Die implantierte Intraokularlinse lässt sich wieder entfernen
  • Kurze Umgewöhnungszeit 

Linsenimplantat bei Alterssichtigkeit

  • Operation mit entsprechender Vorbereitung
  • Geeignet ab dem 45. Lebensjahr bei Alterssichtigkeit
  • Behebt Alterssichtigkeit, Hornhautverkrümmung sowie Kurz- oder Weitsichtigkeit
  • Aus Sicherheitsgründen werden die Augen im Abstand von zwei Wochen operiert
  • Schon zwei Tage nach Operation wieder einsatzfähig
  • Die natürliche Linse wird durch eine Kunstlinse, die sogenannte Multifokallinse, ersetzt
  • Die Umgewöhnung kann einige Wochen in Anspruch nehmen

Wie läuft Ihre Behandlung ab?

  Kostenloser Kurzcheck

Bei einem ersten Gratis-Kurzcheck prüfen wir, welche Methode sich für Sie am besten eignet. Rechnen Sie für diese Untersuchung ungefähr eine halbe Stunde ein.

Medizinische Untersuchung

Sind Sie für das Augenlasern oder die Linsenimplantation geeignet und Sie haben sich für eine Sehkorrektur entschieden, werden Ihre Augen genau untersucht und ausgemessen. Planen Sie rund zwei Stunden für die Voruntersuchung ein – sie kostet CHF 380.–.

Behandlung

Augenlasern

Das Lasern beider Augen dauert rund 30 Minuten, wobei der eigentliche Augenlaser nur wenige Sekunden im Einsatz ist. Zu Beginn der Operation wird dem Patienten ein Lidhalter eingesetzt, um das Blinzeln zu verhindern. Je nachdem, ob bei Ihnen die SmartSurface- oder Femto-Lasik-Methode durchgeführt wird, werden ein oder zwei Lasergeräte eingesetzt. Die Form der Hornhaut wird präzise modelliert und Ihre Fehlsichtigkeit korrigiert. Für den gesamten Aufenthalt sollten Sie ungefähr eineinhalb Stunden einrechnen.

Implantation einer Kontaktlinse

Bei der Operation wird ein kleiner Schnitt gemacht und die ICL platziert. Rechnen Sie für den gesamten Aufenthalt rund zwei Stunden ein. Die Implantation dauert ungefähr 20 Minuten.

Implantation einer Multifokallinse

Liegt bei Ihnen eine Alterssichtigkeit vor, wird ein Linsentausch vorgenommen. Ein kleiner Schnitt verschafft Zugang zur Linsenkapsel. Sie wird vorsichtig geöffnet und der Linsenkern entnommen. Dann wird die Kunstlinse in die Linsenkapsel eingesetzt. Die Operation dauert ungefähr 20 Minuten, für den Aufenthalt in der Klinik mit Vor- und Nachbetreuung müssen circa zwei bis drei Stunden eingeplant werden.

Nachuntersuchung und Fine-Tuning

Einen Tag nach dem Eingriff findet die Nachuntersuchung statt. Ganz selten kann es vorkommen, dass später eine ergänzende Laserkorrektur durchgeführt werden muss. Die Nachbehandlung ist selbstverständlich im Preis inbegriffen.

Was kostet Ihre Behandlung?

SmartSurface

Berührungsfreie Laserbehandlung der Hornhautoberfläche
optional mit individuellem Behandlungsprofil

Für Kurzsichtige bis –6 Dioptrien,
auch bei dünner Hornhaut

5 Tage Erholungszeit

CHF 1490.– pro Auge

Femto-Lasik

Laserbehandlung unter der Hornhautlamelle
optional mit individuellem Behandlungsprofil

Für Kurzsichtige bis –6 Dioptrien
auch bei Hornhautverkrümmung

2 Tage Erholungszeit

CHF 1790.– pro Auge

Linsenimplantation ICL

Implantation einer Kunstlinse mit oder
ohne Hornhautverkrümmungskorrektur

Für stark Kurzsichtige
alle Korrekturen möglich – reversibel

2 Tage Erholungszeit

CHF 4950.– bis 5950.– pro Auge *
* je nach Hornhautverkrümmung

Linsenaustausch

Implantation einer Multifokallinse für
gutes Sehen auf mehrere Distanzen

Für Personen
mit Alterssichtigkeit

2 Tage Erholungszeit

CHF 6070.– bis  8370.– pro Auge*

*je nach Hornhautverkrümmung und OP-Technik (mit oder ohne Femtolaser-Unterstützung)

Transparente Behandlungskosten

Bei den Paketen im Preis inbegriffen:

  • Kurzcheck
  • Bei Laserpaketen und Linsenimplantation Nachkontrolle und Medikamente in den ersten 12 Monaten
  • Bei Linsenaustausch Nachkontrolle und Medikamente in den ersten 6 Monaten
  • 10 Jahre kostenlose Nachbehandlung auf die Laserpakete

Fragen und Antworten

Wie sicher ist Augenlasern?

Augenlaserbehandlungen werden schon seit den 80er Jahren durchgeführt. Der langjährige Erfahrungsschatz und die immer moderneren Methoden sorgen für höchste Sicherheit. Insbesondere bei Berücksichtigung aller individuellen Merkmale und Bedürfnisse der Patienten ist das Augen lasern sehr sicher und führt zu überaus zufriedenstellenden Ergebnissen.

Trotzdem darf nicht übersehen werden, dass ein medizinischer Eingriff am gesunden Auge durchgeführt wird. Wir haben die Risiken für Sie im FAQ «Was für Risiken bestehen beim Augenlasern?» aufgeführt. Unsere Augenärzte beantworten Ihnen auch gerne alle Ihre Fragen bei einem unverbindlichen und kostenlosen Beratungsgespräch und klären Sie ehrlich und transparent über die Risiken des Eingriffs auf.

Was für Risiken bestehen beim Augenlasern?

Auch die refraktive Chirurgie birgt Risiken. In seltenen Fällen kann es zu Komplikationen kommen. Eine Auflistung der relevantesten Risiken, Nebenwirkungen und Komplikationen und deren Häufigkeit finden Sie hier:

Allgemeine Komplikationen

  • Die häufigste Nebenwirkung nach der Operation ist ein temporäres Trockenheitsgefühl. Symptome sind Brennen, Kratzen oder instabile Sehqualität. Diese Symptome dauern meist nur ein paar Wochen, in einigen Fällen aber auch Monate. In den ersten Wochen nach einer Laserbehandlung sollte regelmässig mit Augentropfen befeuchtet werden.
  • Durch den Saugring können sich sichtbare aber harmlose oberflächliche Blutergüsse in der Bindehaut bilden. Sie lösen sich innerhalb weniger Wochen von selbst auf.
  • Sehr selten treten sichtstörende Vernarbungen der Hornhaut auf. Um Narbenbildung zu verhindern, wird die Augenoberfläche vor der Behandlung mit einem speziellen Mittel präpariert.
  • Auch sehr selten kommt es zu Infektionen nach der Behandlung. Bei geeigneter antibiotischer Therapie sind praktisch nie langfristige Folgen zu erwarten.
  • In extrem seltenen Fällen kann die Hornhaut durch die Verdünnung mit dem Laser instabil werden und sich zunehmend vorwölben. In diesem Fall müsste die Hornhaut mittels UV-Licht stabilisiert werden.

SmartSurface-Verfahren

  • In den ersten Tagen nach dem Eingriff kommt es zu einer deutlichen Verringerung der Sehkraft – das ist ganz normal. Es empfiehlt sich daher, ungefähr eine Woche Ferien zu nehmen und nicht arbeiten zu gehen. Selten ist eine längere Arbeitsunfähigkeit möglich. Es kann circa zwei bis acht Wochen dauern, bis sich die Sehschärfe eingependelt hat. Mit einer endgültigen Stabilität des erreichten Ergebnisses ist innerhalb von sechs bis zwölf Monaten zu rechnen.
  • Feine Trübungen der Hornhaut können nach einer Oberflächenbehandlung auftreten, lassen sich aber gut innert weniger Monate mit entsprechenden Augentropfen behandeln und haben auf die Sehschärfe normalerweise keinen Einfluss.

Femto-Lasik

  • Sollten beim Präparieren des Flaps Probleme auftreten – zum Beispiel ein inkompletter Flap, eine starke Dezentrierung oder Saugverlust des Saugringes –, kann allenfalls die Laserbehandlung nicht durchgeführt werden. Sie muss auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Dies tritt jedoch sehr selten auf.
  • Bei groben Falten des Flaps muss der Flap nachträglich gespült und geglättet werden. Das kommt jedoch ebenfalls sehr selten vor.
  • In den ersten Tagen nach dem Eingriff kann es zu einer deutlichen Verringerung der Sehkraft kommen. Bei Kurzsichtigkeitskorrekturen kann eventuell auch eine vorübergehende Weitsichtigkeit auftreten, die sich innerhalb einiger Wochen langsam wieder abbaut.

Kann ich bei einer Augenlaser-OP erblinden?

Es ist eine grosse Angst vieler Patienten, durch das Augen lasern zu erblinden. Weltweit ist aber kein einziger Fall bekannt, bei dem ein Patient durch SmartSurface oder Femto-Lasik erblindet ist. Die Anatomie schliesst das auf natürliche Weise aus: Der Laserstrahl verändert lediglich die Oberfläche der Augenhornhaut. Und diese wird je nach Stärke der Fehlsichtigkeit maximal zu einem Drittel abgetragen.

Wie schmerzhaft ist Augenlasern?

Die Laserbehandlung wird unter lokaler Betäubung durchgeführt, Sie spüren also nichts vom Laser selbst. Es kann sein, dass Sie ein leichtes Druckgefühl verspüren, da Ihnen ein Lidhalter aufgesetzt wird, der das Blinzeln verhindert. Zudem ist es möglich, dass danach ein temporäres Kratz- oder Trockenheitsgefühl auftritt. Das verschwindet jedoch meist wieder nach ein paar Tagen.

Kann man sich mehrmals lasern lassen?

Sollte das Ergebnis der ersten Augenlaserbehandlung nicht komplett zufriedenstellend sein, sind kleinere Nachkorrekturen durchaus möglich. Sie sind jedoch nur ganz selten nötig und im Preis inbegriffen.

Wie viel kostet eine Augenlaser-OP?

Das SmartSurface-Verfahren kostet CHF1490.– pro Auge. Das Femtolaser-Verfahren ist aufgrund des höheren Aufwands etwas teurer, da zwei Laser zum Einsatz kommen – der Femto-Laser und der Excimerlaser. Der Preis liegt bei CHF 1790.– CHF pro Auge.

Bei beiden Varianten handelt es sich um modernste Technologien. Beim SmartSurface-Verfahren muss man aber mit einer etwas längeren Erholungszeit rechnen.

Warum macht es Sinn, die Augenlaserbehandlung in der Schweiz und nicht im Ausland durchführen zu lassen?

Immer noch entscheiden sich einige dafür, eine Augenlaserbehandlung im Ausland durchführen zu lassen. Ausschlaggebend dafür ist meist die Preisdifferenz. Nachteil ist, dass eine augenärztliche Vor- und Nachsorge nicht jederzeit möglich ist.

Gerade bei Unsicherheiten oder Notfällen kann aber die Rund-um-die-Uhr-Erreichbarkeit Ihres behandelnden Augenarztes wichtig sein. Bedenken Sie, dass durch eine fehlende Nachsorge und Hilfestellung im Notfall kleinere bis grössere Auswirkungen auf Ihr Wohlbefinden entstehen können – leider im Extremfall auch auf Ihr Sehvermögen.

Und was viele nicht wissen: Eine Behandlung in der Schweiz ist in den letzten Jahren deutlich günstiger geworden. Rechnet man die Zusatzkosten wie beispielsweise für die Anreise ins Ausland dazu, kommt man oft sogar auf denselben Betrag.

Was ist der Unterschied zwischen Lasik und Femto-Lasik?

Bei der Lasik-OP wird der Flap mit einem mechanischen Mikrokeratom – einem manuell bedienten hobelähnlichen Gerät – präpariert. Dies kann zu einer unpräzisen Flapdicke und zu Schnittkomplikationen führen. Bei der Femto-LASIK kommt für die Präparation des Flaps der Femtosekundenlaser zum Einsatz. Die Vorteile des Lasers sind Präzision, der Flap wird so dünn wie möglich und die Schittkomplikationen werden auf ein Minimum reduziert.

Warum bietet die Vista Lasek und PRK nicht an?

Bei der PRK wird die oberste Hornhautschicht vollständig entfernt und dann das darunterliegende Gewebe mittels Laser korrigiert.

Bei der Lasek-Methode wird die Hornhaut mit einer Alkohollösung abgelöst, zur Seite geschoben und nach der Korrektur wieder zurückgeschoben.

Mittlerweile gibt es modernere, weniger invasive und komplikationsfreiere Methoden der Sehkorrektur. Die Vista bietet nur noch die neusten Methoden an, denn es sprechen keine Gründe dafür, die alten weiter durchzuführen.

Führt die Laser-OP zu dauerhaft trockenen Augen?

Durch die Veränderung der Hornhautoberfläche ist es möglich, dass in der ersten Zeit nach der Behandlung ein Fremdkörper- oder Trockenheitsgefühl besteht. Diese Unannehmlichkeiten verschwinden jedoch nach kurzer Zeit wieder. Es gibt keine Indizien dafür, dass es durch die Augenlaserbehandlung zu dauerhaft trockenen Augen kommt.

Gibt es spezielle Bedingungen, die ich für eine Laser-OP erfüllen muss?

Es gibt einige Bedingungen, die erfüllt sein müssen, damit ein Augenlaserverfahren in Frage kommt. Das Alter, die generelle Gesundheit der Augen, die zu korrigierende Fehlsichtigkeit und die Hornhautdicke spielen eine Rolle und werden vorab genau untersucht.

Wenn eine Augenlaserbehandlung aufgrund der individuellen Eigenschaften nicht möglich oder sinnvoll ist, werden unsere Ärzte immer davon abraten und eine Alternative empfehlen. Wer trotzdem eine Behandlung durchführt, riskiert, dass das Resultat für den Patienten nicht zufriedenstellend sein wird oder es sogar zu einer Verschlechterung des Sehvermögens kommt. Die Experten der Vista arbeiten nach dem Grundsatz: Gesunde Augen müssen gesund bleiben.

Wie lange dauert eine Laser-OP?

Am meisten Zeit beanspruchen die notwendigen umfassenden Untersuchungen und die Vorbereitungen. Der eigentliche Lasereingriff dauert nur einige Sekunden.

Wie läuft die Laser-OP ab?

Der Patient wird zunächst auf den Eingriff vorbereitet. Das bedeutet, der Patient erhält sterile OP-Kleidung, augenbetäubende Tropfen – zudem wird der Augenbereich desinfiziert. Auf der Liege unter dem Lasergerät wird dann ein Lidhalter eingesetzt, der das Blinzeln verhindert. Erst dann macht sich der Laser ans Werk – er trägt zuerst die oberste Schicht der Hornhaut ab und behandelt danach die tiefere Schicht der Hornhaut. Nach wenigen Sekunden ist auch schon alles überstanden und der Patient kann nach Hause gehen. Die erste Nachkontrolle findet direkt am nächsten Tag statt.

Ab welchem Alter kann man Kurzsichtigkeit/Weitsichtigkeit lasern?

Um ein optimales Resultat und eine bleibende Sehkorrektur zu erreichen, muss die Sehkraft seit geraumer Zeit stabil sein. Diese Stabilität ist meist frühestens ab dem 20. Lebensjahr gegeben. Wir beurteilen jedoch alle Fälle einzeln nach einem ersten, kostenlosen Beratungsgespräch mit Kurzcheck. Auf Grundlage des Ergebnisses sprechen wir dann unsere Empfehlung aus.

Die Alterssichtigkeit, die bei den meisten Menschen ab dem 45. Lebensjahr eintritt, kann nicht mit einer Augenlaserbehandlung korrigiert werden. Um eine Brillenfreiheit im Alter zu erreichen, eignen sich spezielle Linsenimplantate, sogenannte Multifokallinsen.

Übernimmt die Krankenkasse Kosten meiner Augenlaserbehandlung?

Die Augenlaserbehandlung wird von Schweizer Krankenkassen nicht als medizinisch notwendig anerkannt, sondern als kosmetischer Eingriff eingestuft. Die Kosten werden von der gesetzlichen Krankenkasse nur selten übernommen.

Kann man Kurz- und Weitsichtigkeit gleichzeitig lasern?

Ein Laser kann vieles, aber nicht alles. Er kann Kurzsichtigkeiten bis –8 Dioptrien und Weitsichtigkeiten bis +2 Dioptrien behandeln. Auch für Hornhautverkrümmungen eignet er sich. Bei höheren Werten empfiehlt sich die implantierbare Kontaktlinse. Und bei der Alterssichtigkeit die sogenannte Multifokallinse. Sie wird anstelle der eigenen Linse implantiert und sorgt dafür, dass Weit- und Kurzsichtigkeit gleichzeitig behoben werden. Sie korrigiert also mehrere Distanzen gleichzeitig – bei Bedarf auch die Hornhautverkrümmung.

Wo hat die Vista Augenlaserzentren?

Die Vista bietet Augenlaserbehandlungen in Basel, Zürich und Pfäffikon SZ an. Die Laser Vista in Zürich befindet sich im Odeon direkt am Bellevue. Dort findet die augenärztliche Beratung statt und es werden alle nötigen Eignungstests und Voruntersuchungen durchgeführt. Die eigentliche Behandlung findet dann in der Augenklinik in Pfäffikon SZ statt, da dort voll ausgestattete und modernste Laser- sowie Operationssäle zur Verfügung stehen.

Was ist eine Multifokallinse?

Eine Multifokallinse ist eine künstliche Linse, die einen Teil der Alterssichtigkeit ausgleicht. Durch ihre Aufteilung in mehrere Fokusbereiche ermöglicht sie die Sicht in Lesedistanz, PC-Distanz oder in die Ferne. Leider kann die heutige Linse noch nicht alle Distanzen gleichzeitig korrigieren – man muss sich also für zwei Distanzen entscheiden. Der nicht korrigierte Sehbereich wird bei Bedarf mit einer Brille ausgeglichen.

Übernimmt meine Krankenkasse die Kosten für Multifokallinsen?

Liegt kein Grauer Star vor, übernimmt die Krankenkasse die Kosten nicht. Im Falle eines Grauen Stars übernimmt die Krankenkasse die Kosten, die bei einer normalen Operation des Grauen Stars anfallen, ebenso wie die Kosten für eine Standardlinse. Eine Multifokallinse zur Korrektur der Alterssichtigkeit ist teurer als eine Standardlinse. Der Patient muss dementsprechend die Differenz selbst übernehmen.

Warum muss ich für das Einsetzen von Multifokallinsen meine eigene Linse entfernen lassen?

Multifokallinsen werden implantiert, wenn die Alterssichtigkeit eingesetzt hat und sich der Patient an der Lesebrille stört. Bei der Alterssichtigkeit liegt die Ursache der Fehlsichtigkeit an der eigenen Linse, die im Alter unelastisch wird. Sie verliert die Fähigkeit, in die Nähe zu fokussieren und somit wird das Lesen oder Ansehen kleiner Objekte in der Nähe schwerer. Um das zu beheben, muss die unelastisch gewordene, natürliche Linse durch eine Kunstlinse ersetzt werden.

Verfahren wie eine Laseroperation oder  implantierbare Kontaktlinsen, die bei der «normalen» Fehlsichtigkeit in jüngeren Jahren eingesetzt werden, kommen nicht infrage. Denn bei diesen beiden Verfahren geht es darum, den Brennpunkt, der sich durch einen zu kurzen oder langen Augapfel auf einen falschen Ort konzentriert, zurück auf die Netzhaut zu verlegen. Weder eine Laseroperation noch eine implantierbare Kontaktlinse können aber eine unelastisch gewordene Linse  wieder elastisch machen.

Oft erfolgt die Implantation von Multifokallinsen im Zuge der Operation des Grauen Stars – wenn also die eigene, natürliche Linse nicht nur unelastisch geworden ist, sondern sich auch durch das Alter eingetrübt hat. Sie muss somit ohnehin durch eine Kunstlinse ersetzt werden, da die Sicht nur noch wie durch ein Milchglas hindurch erfolgt. In diesem Fall hat die betroffene Person die Wahl, die Sichteinschränkung lediglich durch eine klare Kunstlinse zu beheben oder mittels einer Multifokallinse gleichzeitig die Alterssichtigkeit zu korrigieren.

Wie läuft die Operation bei Multifokallinsen ab?

Vor der Operation erhält der Patient sterile OP-Kleidung. Im Vorbereitungsbereich des Operationssaals wird das Auge durch Tropfen lokal betäubt und der Bereich ums Auge mehrmals desinfiziert. Zusätzlich wird ein sanftes Beruhigungsmittel verabreicht, um eine allfällige Nervosität zu mildern. Im OP-Saal wird dann vorsichtig der Kapselsack der Augenlinse geöffnet, die eigne Linse entfernt und die gewählte Kunstlinse eingesetzt. Im Anschluss muss das Auge einige Stunden geschont werden.

Wie viel kosten Multifokallinsen?

Je nach Hornhautverkrümmung und OP-Technik (mit oder ohne Femtolaser-Unterstützung) kostet eine Multifokallinse zwischen CHF 6070.– und 8370 .–.

Wie lange ist die Eingewöhnungszeit bei Multifokallinsen?

Ähnlich wie bei einer Gleitsichtbrille muss jeder zuerst für sich selbst herausfinden, wie das Sehen am besten funktioniert. Die Eingewöhnungszeit bei Multifokallinsen ist somit individuell und abhängig davon, wie schnell man sich auf die neuen Linsen einlässt. Da sich das Gehirn umgewöhnen muss, ist etwas Geduld angesagt. Die Umgewöhnung kann Wochen bis Monate dauern.

Kann ich Multifokallinsen nur einsetzen lassen, wenn ich den Grauen Star habe?

Nein – eine Linsenimplantation ist auch möglich, wenn kein Grauer Star besteht.

Warum werden nicht beide Augen gleichzeitig operiert?

Hier geht es ausschliesslich um die Sicherheit des Patienten. Zwischen der ersten und der zweiten Operation des Auges wird ein Abstand von mindestens zwei Wochen eingeplant. So wird von vorneherein ausgeschlossen, dass Komplikationen an beiden Augen gleichzeitig auftreten können. Zudem lässt man die Möglichkeit offen, falls notwendig, für das zweite Auge noch Anpassungen vorzunehmen.