Uveitis-Sprechstunde

In der Uveitis-Sprechstunde werden entzündliche Erkrankungen der Aderhaut, in der Fachsprache Uvea genannt, der Regenbogenhaut und der Lederhaut kompetent behandelt.

Im ersten Schritt wird die Krankengeschichte des Patienten erfragt und die erkrankten Augenstrukturen lokalisiert. Mittels moderner bildgebender Untersuchungstechniken können diese Strukturen präzise dargestellt werden. Dazu werden unter anderem das OCT, die OCT-Angiographie, die Fluorescein- und Indocyanin-Angiographie, der Ultraschall und die Ultraweitwinkel-Bildgebung der Netzhaut angewandt.

Ursachen

Die Ursachen der Entzündung können vielfältig sein. Ihr können Infektionen wie beispielsweise Herpes, Toxoplasmose und Tuberkulose zugrunde liegen. Uveitis kann auch durch Störungen des Immunsystems ausgelöst werden – beispielsweise durch Erkrankungen wie Sarkoidose und Morbus Behçet. Auch die rheumatologische Erkrankung Morbus Bechterew ist ein möglicher Auslöser.

Umfassende Diagnose

Die Abklärung erfolgt in interdisziplinärer Zusammenarbeit mit dem Hausarzt, Rheumatologen oder anderen notwendigen Fachrichtungen. Bei Bedarf kommen gezielte laborchemische und bildgebende Verfahren zum Einsatz. Dies geschieht durch ein bewährtes Netzwerk von Fachspezialisten. Wenn die Ursache erkannt ist, wird eine individuelle Therapie eingeleitet.

Uveitiden sind oftmals chronische Erkrankungen. Sie bedürfen regelmässiger Kontrollen und Therapieanpassungen. So können irreversible, sehbedrohende Komplikationen vermieden werden.

 

Ihre Spezialisten

Dr. med. Anne Jansen

Dr. med. Anne Jansen

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Fachärztin für Ophthalmologie FMH

Dr. med. Maciej Jesse

Dr. med. Maciej Jesse

Oberarzt
Facharzt für Ophthalmologie FMH

Dr. med. Robert Katamay

Dr. med. Robert Katamay

Oberarzt
Stv. Leitung Lid- und Tränenwegschirurgie
Facharzt Ophthalmologie FMH,
spez. Ophthalmochirurgie