Femto-Lasik - weltweit häufigstes Augenlaserverfahren

Femto-Lasik

Femto-Lasik wird weltweit am häufigsten durchgeführt und zählt zu den sichersten Laserverfahren. Bei diesem Verfahren wird mit dem Femtosekundenlaser gearbeitet. Der Femto-Laser arbeitet sehr exakt.

Bei einer Femto-Lasik wird der Hornhautdeckel, der sogenannte Flap, mit dem Femtosekundenlaser präpariert. Bei der klassischen Lasik hingegen wird der Flap mit einem kleinen Schnitthobel geschnitten. Das Präparieren des Flaps durch den Laser ist wesentlich sicherer und präziser als mit einem mechanischen Schneidinstrument. Die Dicke des Flaps wird individuell bestimmt.

Der Eingriff

Präparation des Flaps: Die Energie des Femtosekundenlasers durchdringt die äusserste Schicht der Hornhaut, bis sie die vorher exakt definierte Tiefe erreicht. Der Femtosekundenlaser arbeitet sich nun wie ein Scanner von einem Hornhautrand zum gegenüberliegenden.

Korrektur der Fehlsichtigkeit mit dem Excimer-Laser: Der Flap kann nun mit einem feinen Instrument aufgeklappt werden. Wie bei der herkömmlichen Lasik wird die Fehlsichtigkeit durch das Abtragen von Hornhautgewebe mit dem Excimer-Laser korrigiert. 

Reposition des Flaps und Heilung: Zum Schluss wird der Flap wieder zurückgeklappt. Er saugt sich von selbst fest und verschliesst die Hornhaut wie ein körpereigenes Pflaster.

Nach dem Eingriff

In den ersten Stunden ist das Sehen noch verschwommen. Die Heilungsphase nach dem Eingriff ist schmerzfrei, es können jedoch ein vorübergehendes Fremdkörpergefühl und Augentränen auftreten. Bereits wenige Stunden nach der Femto-Lasik wird ein gutes Sehvermögen erreicht, bis zur endgültigen Stabilität dauert es 4−8 Wochen. Schon am Tag nach dem Eingriff kann man wieder den gewohnten Aktivitäten nachgehen.

Die Richtwerte für maximale Fehlsichtigkeit liegen bei –6 Dioptrien bei Kurzsichtigkeit, +2 Dioptrien bei Weitsichtigkeit und bis 5 Dioptrien Hornhautverkrümmung.